Ratgeber für Betriebe

Wie Betriebe ihre Auftragslage planbarer machen

Prüfen Sie Angebot, Zielkunden und Kontaktbearbeitung. Diese Fragen helfen, Anfragen einzuordnen und den Weg bis zum Auftrag zu verfolgen.

Von Björn HippelAktualisiert am 30. Oktober 20264 Minuten Lesezeit

Wie weit reicht Ihre aktuelle Nachfrage?

Prüfen Sie, welche laufenden Anfragen, Angebote und zugesagten Aufträge Ihre nächste freie Kapazität abdecken. Beginnt die Kundenansprache erst bei einer Lücke im Kalender, muss sie auch die Zeit zwischen Erstkontakt und Auftrag überbrücken.

Ein konkretes Angebot auswählen

Legen Sie fest, welche Leistung Sie häufiger verkaufen möchten. Sie sollte wirtschaftlich und organisatorisch zu Ihrem Betrieb passen. Eine Anzeige für sämtliche Leistungen macht es Interessenten schwerer zu erkennen, ob Sie ihr konkretes Problem lösen.

  • Welche Leistung möchten Sie bewerben?
  • Welche Auftragsgröße können Sie gut abwickeln?
  • In welcher Region können Sie arbeiten?
  • Welche Arbeiten belegen Ihre Erfahrung?
  • Welche Aufträge möchten Sie bewusst nicht annehmen?

Die Entscheidung des Kunden verstehen

Private Eigentümer, Hausverwaltungen und Gewerbebetriebe prüfen ein Angebot aus unterschiedlichen Gründen. Formulieren Sie Ihre Ansprache für einen konkreten Bedarf und zeigen Sie, was der Kunde von Ihrer Leistung erwarten kann.

  • Wer entscheidet über die Beauftragung?
  • Welcher Anlass führt zur Anfrage?
  • Welche Fragen oder Bedenken stehen vor einer Entscheidung?
  • Welche Referenz oder Erklärung hilft bei der Einschätzung?

Vor der Kalkulation den Bedarf klären

Nicht jede Anfrage rechtfertigt sofort ein umfangreiches Angebot. Klären Sie zunächst, ob das Vorhaben zu Ihrer Leistung und Kapazität passt. Halten Sie fest, wer den Erstkontakt übernimmt und welcher nächste Schritt mit dem Interessenten vereinbart wurde.

  • Gewünschte Leistung und konkreter Bedarf
  • Standort und zeitlicher Rahmen
  • Wichtige Voraussetzungen des Vorhabens
  • Entscheider und weitere Beteiligte
  • Zuständigkeit und Termin für die Rückmeldung

Gespräche, Angebote und Aufträge unterscheiden

Betrachten Sie nicht nur die Zahl neuer Kontakte. Erst der weitere Verlauf zeigt, ob die Ansprache passende Kunden erreicht und wo Aufträge verloren gehen. Werten Sie einen ausreichend langen Zeitraum aus, um einzelne schwache Wochen nicht überzubewerten.

  • Woher kommen die Anfragen?
  • Wie viele Interessenten sind erreichbar und passen zu den Kriterien?
  • Wie viele Beratungstermine und Angebote entstehen?
  • Welche Angebote werden angenommen oder abgelehnt?
  • Wie lange dauert es vom Erstkontakt bis zur Entscheidung?

Werbung und Bearbeitung gemeinsam planen

Für einen Kampagnenstart sollten das Angebot, die Zielregion und die Bearbeitung eingehender Kontakte geklärt sein. Berücksichtigen Sie Werbebudget, Wettbewerb, Saison und Ihre Kapazität. Zusätzliche Anfragen sind zunächst Chancen; die fachliche Beratung und ein passendes Angebot bleiben entscheidend für den Abschluss.

Was sollten Sie zuerst angehen?

Im kostenlosen 15-Minuten-Gespräch besprechen wir, an welcher Stelle Sie Unterstützung benötigen.

Was ich bei der Kundenansprache übernehme →